#104 Dämlicher Populismus

Podcast Nummer 104 ganz im Zeichen der großen Hockey-Themen.

Die Debatte um die Kontingentspieler geht weiter. Wir besprechen die irrsten Aspekte der Debatte um die ausländischen DEL-Spieler. (Freut Euch auf eine Menge DEL-Wahnsinn). Wir demonstrieren mit Christian Erhoff gegen das Ende der Krefeld Pingune. Wir werfen einen Blick auf die Krise der Toronto Maple Leafs. Außerdem haben wir ganz viel Spaß mit der DEL und dem Wahnsinn bei der Partie Heilbronn gegen Tölz. Und noch vieles mehr. Viel Spaß beim Hören.

Links zur Sendung:
SHN-Text zum Casus DEB vs. DEL

Rick Goldmmann zu den Kontingentspielern

Spielbericht zu Heilbronn gegen Tölz:

DRadio Kultur zum tschechoslowakischen Eishockey

2 thoughts on “#104 Dämlicher Populismus

  1. Angesichts Biel – Augsburg hätte ich in der nächsten Sendung gerne einen argumentativen Messerkampf zwischen den beiden Standpunkten:

    a) Nichts gegen das amüsante 3-gegen-3-Teichhockey für die OT eines von 194 Spielen einer regular season. Aber 10 min OT 3 gegen 3 als Entscheidung in einem Playoff-Match ist einem seriösem Bewerb unwürdig (gerne mit Seitenhieben auf die IIHF-WM). Und das ist für jeden Spieler und Fan, der sich über sechs Drittel emotional und körperlich maximal eingebracht hat, ein Schlag ins Gesicht.

    b) Das mag ja sein, lässt sich aber ohne weiteres als Rücksichtnahme auf die nationalen Ligen erklären. Wozu im Übrigen auch der AEV gehört – von dem ich gerne mal eine Wortspende dazu hören würde, wie sie diesen Aspekt eigentlich vor zwei Monaten noch eingeschätzt haben. Und ist es nicht Zeichen des Erwachsen-Werdens der CHL, dass ich mich als Zuschauer überhaupt darüber ärgere (Nebenbemerkung: ich ärgere mich maßlos)? Vielleicht sollte man den Unmut positiv sehen: Als Ansporn, der CHL gegenüber den nationalen Ligen im begrenzten Angebot der Ressource „Ausbeutung der Profispieler-Körper“ weiteren Raum für notwendige Ausweitungen zu geben, damit daraus endlich der Eishockey-Europapokal wird, den wir uns alle seit den 80ern erträumen? Also Unmut über eine Detail-Albernheit, die ein vor nicht allzu langer Zeit noch rundum als eher alberne Veranstaltung wahrgenommener Bewerb als notwendige Zwischenstufe für sich verbuchen kann? Ist das letztlich also etwas Positives?

    Ich wäre dankbar. Ich kann mich nämlich zwischen diesen beiden Positionen nicht so recht entscheiden und benötige dringend emotionale Anleitung. Ich empöre mich viel zu gerne und möchte bitte klar gesagt bekommen, worüber.

    Als Bonus schlage ich die Einordnung des Bieler Siegtreffers in die Top 100 der groteskesten Wechselfehler der letzten 5 Jahre des Welt-Eishockeys vor. Für mich geht der recht steil weit in die Top Ten. Aber die Herren Hockey-Nerds haben bestimmt krasseres auf Lager.

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